start | filmBlog | flimmerWelt | galerie | fundGrube | studierStube | forum
leseEcke | stehBild | tagesThemen | ganzPrivat | intern | impressum
bekay de » start  
 

Mittwoch, der 22.09.2004, 19:22
Spawn

So, ich habe die erste DVD der Zeichentrickserie zu Spawn jetzt durch... der Realfilm hatte einige Problem: prollige Charaktere und zu wenig Zeit für die Geschichte. Und Zeit ist gerade das, was eine Verfilmung einer fortlaufenden Comic-Serie braucht. Mit dem Format der Zeichentrickserie ist diese Vorraussetzung ja erfüllt.

Erst einmal bin ich überrascht und erfreut über den sehr hohen Blut- und Gewaltgehalt für eine amerikansiche Trickfilmserie. Die Zeichenqualität ist mäßig, die Inszenierung der Szenen manchmal äußerst groß (also sehr ähnlich dem gemeinen Hollywoodfilm). Von der darstellerischen (im Sinne von Darstellung) Seite bin ich sehr angetan....
Die Geschichte ist natürlich erstmal nichts neues - Kampf Himmel/Hölle, dumdiddeldum, hatten wir alles schon mal - die Elemente der Geschichte sind hier und da aber erstmal sehr ansprechend... die Straße der Obdachlosen als Zufluchstort, der Violator, Sam und Twitch (absolut kultig!). Handlung und Narration sind sehr komplex.

Alles in allem eine Zeichtrickserie für Erwachsene - sagt man immer so ... allerdings zweifle ich immer ein bisschen daran, ob etwas, was eigentlich Storyelemente für Kinder (Gut gegen Böse, in ein Kostüm mit Umhang gezwängter Held) mit einer unmoralischen Welt und Gewalt verwurstet, für Erwachsene wirklich interessant ist...

(in: filmBlog) Kommentare (4) / Comment?


Dienstag, der 21.09.2004, 00:02
Star Wars: Episode IV - Eine Neue Hoffnung

Ich will eigentlich nicht so viel dazu schreiben - was soll man denn auch groß dazu schreiben ... weiß doch eh jeder, worum's geht

Also erst einmal muss ich sagen, dass diese Sichtung ziemlich öde war ... der Funken, die Magie, die der Film sonst so hat, wollte diesmal nicht überspringen. Das kann mehrere Gründe haben:
Ich empfand den vierten Teil schon immer als "schlechtesten" der klassischen Trilogie.
Ich habe die Filme zu oft gesehen ... langsam wird es langweilig - einen Erfahrungszuwachs suchte ich vergebens. Ich sollte mir nichts vormachen: Star Wars existiert eigentlich nur in meiner Erinnerung als guter Film. Die Reproduktion des unglaublichen Gefühls und der Faszination, als das alles noch so unglaublich spektakulär und neu war, ist eben nicht möglich. Die Geschichte plätschert so unscheinbar vor sich hin ... ich weiß doch, was passiert. Ich will der vierten Episode keinen misslungenen Spannungsbogen vorwerfen - der ist sogar gut ... aber eben für mich nicht mehr. Viele Szenen und Dialoge wirkten auf mich außerdem sehr lächerlich und platt. Andere Sachen wiederrum waren für die Zeit, also 1977, sehr bahnbrechend: die Effekte der Weltraumszenen, eben besonders die schwerelosen, dynamischen Kamerafahrten (die berühmte Einstellung, in der der Zuschauer aus der Sicht der Y- und X-Fighters in den Schacht des Todesstern hineingleitet - auch heute ist mir wieder der Atem gestockt). Außerdem gefallen mir die "Dialoge" von C3PO und R2D2 - wie ein altes Ehepaar. Auch Hans zynische Kommentare wissen zu gefallen. Hingegen geht mir Chewbaccas Rumgeschreie wie immer auf den Sack.
Ich habe wohl auch zuviel von der DVD- Veröffentlichung erwartet ... die DVDs sind nicht schlecht, aber meine Erwartungshaltung - ganz getreu dem Motto "das wird ein völlig neues Star Wars Erlebnis" - waren dann doch etwas zu hoch.

Dann muss ich noch was zu Lucas' ständigen Veränderungen sagen: ich hätte nichts dagegen, wenn der Gute mal etwas mehr Kohärenz und Einheitlichkeit dabei zeigen würde. Jabba wurde mal wieder verändert, die unsäglich, verCGIiten aussehenden, in der SE neu eingefügte "Lasttiere" in der Wüstensuchszene nicht. Hier und da wird mal an den Displays rumgeschraubt, aber der schlimmste Display-Fehler wird nicht geändert: Die Zeitanziege, die im Todestern anzeigt, wann er in Schussreichweite ist, ist schon seit meiner ersten Sichtung ziemlich verwirrend ... "noch 30 Minuten" wird gesagt - steht auch auf dem Display. Allerdings fällt einem schnell auf, dass es sich um Sekunden handelt, die dann auch noch - trotz minutenlanger Szenen - nicht gen Null wandern wollen. Alles höchst seltsam, aber wichtiger ist es ja, den Han per CGI ganz lustig zucken zu lassen, damit er Greedos Schuss ausweicht ... ach ist das arm!

(in: filmBlog) Kommentare (10) / Comment?


Montag, der 20.09.2004, 02:10
Shang-High Noon

Ich halte den Film für einen sehr guten Jackie. Naja, gerade das Gemisch Wilson/Chan ist großartig...
Und außerdem wird man Lucy Liu wohl nie mehr an der Seite des kleinen HK-Akrobaten sehen - steigt sie doch in Hollywood immer höher und Jackie bleibt eben da, wo er immer war: Im Martial Arts Kino (und das sowohl in Hollywood als auch in Hong Kong)!

So dient die schablonenhafte Geschichte wirklich nur als reines Vehikel für Action und Klamauk ... Jackie ist hier mal wieder richtig gut: die Kämpfe sind kurzweilig, großartig choreographiert und sehr präzise umgesetzt. Er ist und bleibt (soweit ich das jetzt überblicken kann) eine Koryphäe in dem Gebiet des scheinbar wilden, aber doch kontrollierten und sinnhaften Schleuderns von allen möglichen Gegenständen. Sein Endgegner ("Final Round") ist Lo Fong (bäh). Dem fehlt es leider an Charisma. Aber dafür haben wir ja Owen Wilson: seine schauspielerische Interpretation eines "intelektuellen" Cowboys ist urkomisch und wirkt absolut demontierend für das Western Genre. Ach ja, das ganze sollte ja eine Art Western sein ... eine Art ist es auch: Saloons, Bordelle, schaumige Badewannen, Revolver, Pferde, Lokomotiven ... alles da, nur der Staub fehlt - so fehlt auch das filmische Anlehnen an all die Western Klassiker. Aber die Elemente wurden eh willkürlich ausgewählt und dann so zusammengesetzt, wie sie am lustigsten wirken. Bei mir hat das gewirkt. Viele komische Szene ... die zynischen Indianer ("Jetzt spricht er langsamer ... als ob wir ihn dann verstehen würden!") oder Jackies verrücktes Pferd ("Sitz, Hottie")! So verkommt auch der Kultur-Clash Ost/West zur reinen Phrasen Drescherei. So What?

Nicht alles so ernst nehmen ... Jackie lierfert mal wieder das, was er kann (und das ist nicht "schauspielern") - mehr erwarte ich nicht von ihm. Owen Wilson als friedlicher, plappernder und zielunsicherer Cowboy (und der somit nicht für den Hollywood/Spaghettiwestern-Cowboy steht, von sich aber glaubt, einer jener harter Typen zu sein) ist gerade darstellerisch eine unglaublich gute Ergänzung. Einer der besten Jackie Chans für mich!

Pro7 war so gütig und hat den Film nicht auf 4:3 aufgezoomt, sondern auf 1,85:1 - Danke


Gleich danach nochmal Battle Royale geschaut ... eher meinem Bruder präsentiert, da er seit 2 Jahren so rummäkelt, dass ihn das Hollywood Kino mittlerweile tierisch auf den Sack geht. So versuche ich, ihm ein paar alternative Filmerlebnisse zu gönnen. War müde und fertig (wir renovieren gerade mein Zimmer)! Diese Sichtung war ne echte Tortur, die unglaubliche Emotionalität, die mich beim ersten Ansehen ergriffen hat, verpuffte angesichts meines Zustandes und der zeitlichen Nähe zur ersten Sichtung...

(in: filmBlog) Kommentare (3) / Comment?


Samstag, der 18.09.2004, 02:28
Village, The - Das Dorf

Ja, war heute mal wieder im Kino - Erfurter Cinestar ... glücklicherweise nicht in Kino 2, in dem leiert die Tonspur immer! Leider bin ich der einzige, dem dies auffällt...

Ich war über die unglaublich dichte Gänsehautstimmung (ein wirklich schöner Wohl-Fühl-Grusel) noch gar nicht hinweg, da kam schon die unausweichliche Standard-Frage "Wie fandest du den Film". Dass man sich unter Freunden sofort nach Sichtung zu einem Film positionieren muss, ist aber auch immer lästig. Ich war noch immer im Bann der Bilder. Die tristen Landschaften, die so unglaublich schön eingefangen wurden, imponierten mir sehr. James Newton Howards Score war für mich der beste, den er für Shyamalan geschrieben hat ... einfach nur bezaubernd.

Klar, der Monster-Plot-Twist war solala, aber der Zeit-Plot-Twist hat mich umgehauen - nein, das habe ich nun wirklich nicht erwartet, dass das ganze in unserer Zeit spielt und das gibt erst mal genug Stoff zum Denken: eine Gruppe von Menschen ist für ein besseres (gerechteres, gewaltfreies) Leben bereit, auf alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens zu verzichten und sich von der Zivilisation abzuschotten. Damit der Frieden auch unter ihren Nachkommen erhalten bleibt, erbauen sie ein "Lügen-Regime" und erfinden die "Unaussprechlichen". Können Menschen soweit für Frieden gehen...? In diesem Film tun sie das, getrieben von der Gewalt und dem Verbrechen dieser Zeit. Die Grundidee des Friedens durch absolute Abschottung scheint zu funktionieren, bis Noah Lucius ersticht. Heißt das nun, dass die Gewalt im Menschen selbst steckt? Schwer zu beantworten, ist Noah doch geistig behindert und wird seiner Gewalttat die Liebe als treibende Kraft im Menschen gegenübergestellt. Klar ist erstmal, dass Gewalt auf Konflikten beruht - und gerade soziales Konfliktpotenzial wurde im "Dorf" weitesgehend getilgt... durch Gleichschaltung und den Zwang, sich auf engsten Raum zu arrangieren. So richtig weiß ich nicht, wie ich eben Noah in dieses Konstrukt semantisch einfügen soll, ohne dabei seine geistige Behinderung als Problem zu thematisieren!

Wie auch immer, der Film besticht neben dem Inhalt durch seine wunderschöne Photographie und die sensible Liebesgeschichte.

(in: filmBlog) Kommentare (3) / Comment?


Freitag, der 17.09.2004, 00:20
Battle Royale

Irgendwie hab ich mich vor der Sichtung gedrückt, weil ich so gar nicht wusste, was mich erwartet - dann habe ich bemerkt, dass dies unnötig ist ... dem Film merkt man seine japansiche Herkunft an (und das liegt nicht nur an den Schauspielern)! Ihre Kultur druchdringt so ihre Art Filme zu machen - ich habe mich gleich wie in einem Anime (der eben nicht gezeichnet war ) gefühlt. Ganz typisch, die an einigen Stellen rasend schnelle und skurille Inszenierung, das Overacting (und dann wieder Underacting) mit Stimme, Mimik und Gestik (gerade wegen den Stimmen habe ich mich wie einem Anime gefühlt), harte schockierende Szenarien gemischt mit weichgewaschene Emotionen, kitschige sentimentale Musik ... alles schon mal gesehen, gehört, gefühlt - ich liebe es

Ich weiß nicht, solche Emotionen und Reaktionen wie der Film in mir ausgelöst hat, schaffen sonst eben nur Animes. Sie berühren mich, sie erschüttern mich, aber lassen mich meist auch etwas verwirrt zurück, da ich die erhöhten emotionalen Beziehungen einerseits sehe und spüre, andereseits nicht ganz verstehe, warum die Beteiligten sie in dieser Art und Weise, in dieser Übertreibung (oder eben Untertreibung) ausleben. Das Motiv der Gefühle (Liebe, Hass, Freundschaft) ist der Narration immer übergeordnet und scheint sie zu steuern. Und so schien es mir, dass dieser ganze Film sich eben doch nur um die echte und richtige Freundschaft dreht ... das können die Japaner ganz großartig: Schock und Gewalt werden trotz ihrer drastischen Darstellung nicht sinnlos und selbstzweckartig, sondern immer kontrastiert mit stiller oder lauter Sentimentalität. Dieser aufgebaute Gegensatz sorgt für eine Verstärkung der Aussagekraft ganz banaler Schlussfolgerungen, wie beispielsweise "Freundschaft ist wichtig". Bisher sind mit in fast allen japansichen Produktionen diese Extrememotionen (so nenne ich das jetzt mal) aufgefallen. Sie sind die, die mich faszinieren und auch verwirrt zurück lassen...

Kontraste spielen sowieso ein wichtige Rolle: Den Jugendlichen, die nun mit Waffen ausgestattet ihre alltäglichen Konflikte (Streit, Ängste etc.) gewaltsam nach außen tragen, sind die Erwachsenen (im Einzelen natürliche der köstliche Kitano und Nanaharas Vater, der Selbstmord begeht), die die Emotionen in sich hineinfressen und verbittert werden, gegenübergestellt. Battle Royale - Ausdruck eines Generationskonflikt, bei dem die Eltern in meinen Augen schlecht abschneiden!

(in: filmBlog) Kommentare (6) / Comment?


Dienstag, der 14.09.2004, 01:41
Glöckner von Notre Dame, Der

Dass diese Disneys mich am Ende immer zu Tränen rühren
Naja, ein Disney ab und zu - das muss eben auch mal sein...
Wahrscheinlich empfinde ich dies so auch nur allein?
Vielleicht werde ich die Wut auf Disney bloss noch schüren...?

Diese Musical-Elemente können einen aber auch anstecken - sie sind mit Sicherheit der schwierigere Teil der Disney-Zeichentricks. Klar hier werden die Möglichkeiten von Musik und Melodie auf ganzer Bandbreite ausgenutzt, um Emotionen und Inhalte einmal mehr zu vervielfachen - "dick auftragen" könnte man auch dazu sagen. Aber warum sollte man schon einen Disney schauen: doch nicht etwa um noch über Moral zu sinnieren - nein, hier wird einem die Moral brühwarm (eigentlich eher kochend heiß) vorgesetzt. Und genau das ist es, was ich manchmal brauche - es ist dieser unglaubliche feste Glauben an das Gute im Menschen. Dieses Gute im Menschen ist in den meisten Filmen dieser ominösen Firma an erster Stelle die gegenseitige Akzeptanz. Somit kann ich ihnen kaum ihre Lehrkompetenz für Kinder absprechen, denn diese Moral vermitteln sie mit einer bildgewaltigen Inbrunst. Und dass dabei die Akzeptanz und Überwindung von Vorurteilen (das alte Lied vom "Schönen und dem Biest") an erster Stelle steht, ist gut, denn genau das sind die besten Zutaten für eine bessere Welt. Diese Filme scheinen immer sagen zu wollen: "Auch du musst dazu beitragen, dass die Welt besser wird - wie, dass haben wir dir gezeigt!" Dieses Zeigen ist gerade in Hinsicht auf den "Bösen" (also denjenigen, der diese humanistischen Grundvorstellungen nicht verinnerlicht hat) äusserst kompromisslos. Er, in diesem Fall Richter Claude Frollo, stirbt am Ende eines jeden Disneys. Symbolisch kann man es natürlich wieder als die bessere Welt deuten, an und für sich steckt auch der Gedanke der Nicht-Begnadigung dahinter - und das gefällt mir garnicht. Das ganze relativiert sich wieder, da der Abgang des Dienstschurken meist versehentlich oder eigenes Verschulden ist - bei mir hinterlässt das trotzdem einen schalen Nachgeschmack.

Und wenn Quasimodo am Ende von einer jubelnden Menschenmasse ohne jegliche Berührungsängste davon gertragen wird, dann wird das wohl leider ein Traum bleiben. Aber ein schöner... "doch psst, nicht den Kindern verraten!" denk ich mir immer, um darauffolgend festzustellen, dass diese "älteren", klassischen Disneys wahrscheinlich nicht mir hip genug sind, um bei einem jüngeren Publikum zu punkten. Ich muss auch immer wieder feststellen, wie feinsinnig und erwachsen der integrierte Anarcho-Humor ist. Darin sind sie überhaupt Meister - in die dramatischsten und tragischsten Szenarien diesen spielerischen, unrealistsichen Schwachsinns-Humor einzubauen. Das meine ich jetzt kaum so negativ, wie es sich anhört... dieser Humor lockert auf, ist in seiner unglaublichen Dynamik atemberaubend und inhaltlich kitsch-hemmend

Über historische Korrektheit muss man nicht reden (Frollo als von Selbstzweifel geplagter, da sündigend Esmeralda begehrend, und gleichzeitig dem katholischen Dogma treuen Inquisitor halt ich für einen Disney ganz gut gelungen - manchmal), über Werktreue zum Buch Victor Hugos erst recht nicht...

Zeichnungen und Technik sind IMO über jeden Zweifel erhaben!

(in: filmBlog) Kommentare (10) / Comment?


Dienstag, der 07.09.2004, 00:31
City of God



Ja, ist schon ein feines Filmchen. Diese Magie und Dynamik, die hinter den Bildern und hinter dem Plot steht, ist sehr fesselnd... Auch die ganzen Storyverzweigungen wirken wie ein Labyrinth, in dessen Mittelpunkt dann das Ende des Films wartet. Die Nebengeschichten werden atemberaubend von dem Hauptstrang abgeleitet, ohne störend zu wirken, da von ihnen diese soghafte Faszination ausgeht. Die Kamera, aber auch die Dialoge wie die gesamte Inszenierung, führen den Zuschauer mitten in das Geschehen - sie zeigt nicht nur, sie beobachtet, mal hektisch, mal ruhig, sehr intensiv die Szeanrien. Durch den Sprecher, Hauptprotagonist Buscapé (aber eigentlich doch nur eine Nebenrolle unter vielen Nebenrolle - Hauptrolle hat hier immer noch das Leben und Sterben), ensteht diese persönliche Nähe...

Inhaltlich ist die Richtung klar: Bandenkriege, Gewalt, Raub, Mord, Drogen - eben das Leben im Stadtteil "City of God" in Rio de Janeiro. Eine Gegend, die allein gegründet wurde, um Hilfebedürftige eine "Wohnmöglichkeit" zu bieten - ohne Strom, Wasser und Zukunft. Sozialer Aufstieg: Fehlanzeige. Selbst mit harter Arbeit gabs wenig Geld. Hier haben sich für die Kinder die Weichen gestellt - die meisten stiegen auf schnelles Geld um, ohne viel Gedanken über Konsequenzen. Kindlicher Spass und räuberische Tätigkeit verquicken sich zu einer gefährlichen Mischung. Schockierendste Szene im Film: Löckchen bekommt Spass beim Töten - das kindliche Lachen über selbstgemachte Leichen hat sich mir ins Gehirn gebrannt. Wiederrum gibt es aber auch Kinder, wie Buscapé, die aus Vorsicht und Angst, nicht in den Strudel der Kriminalität geraten - ein Vorteil, denn so sehen sie über die Jahre mehr in dem Menschen als nur ein Stück - lebendes oder totes - Fleisch. Ja, den Wert des Menschen im sozialen Miteinander wissen sie zu schätzen. Zu charmant der Umstand, dass Buscapé und sein Kumpel 3 Raubversuche versemmeln - da die Menschen einfach zu nett sind, um sie mit einer Waffe zu bedrohen.

Ein Kritikpunkt hätt ich da schon: Manchmal ist der Film zu spielerisch, badet zu sehr in den technischen Möglichkeiten seiner Inszenierung und verliert dabei an Härte. Die faszinierende Kamera fängt die Kompromisslosigkeit der Banden und ihren Mitgliedern manchmal perfekt ein - allerdings überspielt sie sie auch hier und da: z.b. als Mané, der Stecher, die Ausnahme, Unschuldige zu töten, zur Regel macht. Ich war nicht schockiert genug, wie ich eigentlich ob dieser Tatsache sein müsste ... ich bedenke zwar schon, dass die rasanten Schnitte und verückten Kamerafahrten ihre funktionale Entsprechung in der spielerischen Gleichgültigkeit der Beteiligten finden, die ihr eigenes Leben wie einen Fussball im Spiel treten... vielleicht wäre etwas weniger mehr gewesen...?

Wie auch immer: Trotzdem ist der Film etwas Besonderes - mit magischen Strukturen und erschütternden Inhalten.

(in: filmBlog) Kommentare (2) / Comment?


Sonntag, der 05.09.2004, 22:25
Ey Mann, wo is' mein Auto?

Eigentlich habe ich die ganze Fäkal-Teenie-Komödien-Phase, die mir American Pie angefangen hat, ignoriert ... muss einem ja auch nicht peinlich sein, viel wird man nicht verpasst haben. "Ey Mann, wo is' mein Auto?" schien ja auch ein Schlag in diese Richtung zu sein - da ich aber schon von einigen Seiten gehört habe, dass der Film eine positive Überraschung ist, und der heute im TV kam, haben mein Bruder und Ich nicht Nein gesagt.

Ich bin jedenfalls mehr als überrascht und auch jetzt immer noch bester Laune ... der Film hat mich wunderbar unterhalten ... schien bei sonstigen Vertretern dieses Genres der Mittelpunkt im peinliche-Sex-Szenen-Zeigen zu liegen, liegt er hier bei über und über absurden Szenarien, die weniger durch ihre Schlüpfrigkeit, als viel mehr durch ihre Intertextualität (im Filmuniversum) begeistern. Eine Menge Klischees vieler Genres wurden überzogen und für mich dadurch treffend pointiert. Am stärksten die Strauß-Sequenz, die in ihrer gesamten Darstellungsart Jurassic Park (welchen Teil auch immer) durch den Kakau zieht. Solcherlei Anspielungen machen den Film für mich sehr wertvoll.

Zwar sind Ashton Kutcher und Seann William Scott als absolut weltfremde und verdummte "Dudes" schon ein sehr sinnentleerendes Element, aber gerade dadurch verstärkten sich für mich einige scharfe Pointen auf die Genreklischees. Gott bewahre, ich will dem Film keine tiefergehende Botschaft zuschreiben, aber die Parodien haben mich schon überrascht.

Auch die dümmliche Darstellung der Sekte, die beispielsweise ihren Führer mit billiger Konserven-Keyboard-Mucke empfängt, hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Auch hier empfand ich einige Verhaltensweisen der Sektenanhänger als genüssliche Seitenhiebe auf den Fanatismus (& Blödsinn) realer Pendants.

Alles in Allem oft so platt und überzogen, dass es schon wieder lustig war (die geilen Schnecken oder das "große superscharfe Alien") - manchmal auch einfach nur platt.

(in: filmBlog) Kommentare (2) / Comment?


Freitag, der 03.09.2004, 03:51
Ghost in the Shell

Ich weiss nicht warum ich micht mitten in der Nacht mit diesem Film beschäftigen muss - eigentlich weiss ich es schon, ich will die frischen Eindrücke vom Filmerlebnis, die ich hier schon auf drei linierten A4-Seiten mit Rand niedergekritzelt habe, in ein anständigen Deutsch bringen, solange ich dazu noch in der Lage bin - aber bitte wundert euch nicht, wenn ich plötzlich abbreche, da ich zu müde bin!

Das ist jetzt schon meine wer-weiss-wie-vielte Sichtung des Animes - aber dann auch doch wieder nicht, da die erste Sichtung in Jap. Synchro mit Untertiteln ... ich muss auf jeden Fall anfangen, mir noch einmal den komplexen Plot an sich klar zumachen, da er mir immer Probleme bereitet, dank ziemlicher Komplexität und Themenvielfalt ... ich jedenfalls fand es sehr schwierig, sich zugleich auf den schwierigen Polit-Story-Reigen und die Beschäftigung mit der Frage, was uns Menschen zu Menschen macht, zu konzentrieren ... fangen wir mit dem Plot an, den ich jetzt rekonstruieren werde - es ist für mein persönliches Verständnis sehr wichitg. Heavy spoilers inside!


Ein Programmierer will aus Japan (ich gehe einfach mal davon aus, dass der Film dort spielt) fliehen. Er beantragt Asyl in einem anderen Land und redet derzeit mit dem zuständigen auslänischen Diplomaten. Sektion 6, eine Art Sicherheitseinheit zuständig für Auslandsbeziehungen, will dem Überläufer keineswegs die Ausreise gestatten, haben aber keine legalen Chancen, den Asylantrag irgendwie auszuhebeln - also mischt auch Sektion 9 mit - eine Art abgehärteter Spezialeinheit. Major Motoko Kusanagi erledigt das eben mal schnell mit einem Schuss in den Kopf dieses Diplomaten.
Der darauf folgende Vorspann - optisch und musikalisch höchst stimulierend - zeigt die Fertigung eines Cyborgs. Dann ein Gespräch zwischen Außenminister und dem Leiter des Sektion 9: Das Außenministerium muss sich derzeit mit dem Antrag der neuen Regierung der Gavel Republik auf finanzielle Unterstützung rumplagen. Problem ist: ein gewisser Col. Maless, Mitglied der vorherigen, jetzt gestürzten Militärregierung dieser Republik, hat um Asyl gebeten. Es gibt keinen vernünftigen Grund ihn abzuschieben. Ihn nicht zu deportieren, hieße, es sich mit Gavel außenpolitisch zu verscherzen. Ihn dem Land auszuliefern, ein stabiles Verhältnis zueinader aufzubauen, würde aber die finanzielle Unterstützung fällig machen, die man aber eigentlich nicht zahlen will - eben ne Loose-Loose-Situation.
Währenddessen hat sich ein Hacker - man nimmt an es ist der berüchtigte Puppet Master - in den "Ghost" der Übersetzerin des Außenministers gehackt, um sie so umzupolen, dass sie die anstehenden Gespräche mit Gavel durch Morde sabotiert. Bato und Major Kusanagi verfolgen das Signal, können aber nur "Hüllen" finden - Menschen, deren Gehirne manipuliert wurden, Erinnerungen ausgelöscht/verändert. Alles scheint darauf hinzuweisen, dass Col. Maless für diesen Akt der Sabotage verantwortlich ist, um der derzeitgen Regierung Gavels zu schaden. Aber wie sich herausstellt, ist auch diese Spur fälschlich gelegt worden - Maless ist auch nur Figur in einem sehr viel größeren Politspiel.
Sektion 9 nimmt sich eines angefahrenen Cyborgs an, der erst neulich produziert wurde, allerdings keine organische "Gehirnmasse" (wie Bato so schön gesagt hat) besitzt - trotzdem scheint er eine Art "Ghost" in sich zu tragen. Es zeigt sich, dass in diesem Cyborg der Puppet Master steckt. Plötzlich tritt auch wieder Sektion 6 auf den Plan, um den Cyborg mitzunehmen und Sektion 9 des Falles zu entlädigen. Sektion 6 behauptet, sie haben den Hacker, der ein Mensch war, in diese Hülle gelockt, den Menschen dann getötet, und so seinen Geist gefangen. Der Puppet Master widersprecht: Er sei ein Programm, das sich selbst-bewusst wurde und so eine Lebensform ist.
Das Geheimnis um den Puppet Master wird dann auch endlich gelüftet: er war wirklich ein Programm, dass unter den Namen "Projekt 2501" für das Außenministerium entwickelt wurde. Es besitzt die Fähigkeit, organische Gehirne zu hacken - seine Einsatzgebiet ist Spionage und Manipulation bestimmter Personen zugunsten des Außenministeriums. Das Programm ist außer Kontrolle geraten, die Entwickler glaubten an einen Fehler, der Programmierer, der fliehen wollte anscheinend nicht. Mit der Fähigkeit eines freien Willens will sich der Puppet Master nun mit dem Major vereinen...


So, ich hoffe, dass hat die mutigen Leser jetzt nicht zu sehr gelangweilt, ich empfinde das als ein Gerüst, mit dem man arbeiten kann
So jetzt mal zu den philosophischen Fragen, die der Film aufwirft ... ich weiß eigentlich garnicht, wo ich anfangen soll. Am besten bei der Beschreibung dieser fremden Welt und dem dort verwendeten Begriff der Menschlichkeit:

Die Zeit, in der "Ghost in the Shell" spielt, ist eine höchst technisierte. Ein weltumspannendes Netz bietet riesige Datenmengen, der Mensch kann sich direkt mit dem Gehirn einloggen ... der menschliche Körper an sich ist zu einer reinen Hülle verkommen. Man kann Körperteile durch Cyborg-Ersatz austauschen und sich alles mögliche, wie z.B. die Augen, tunen. Der Mensch wird in dieser Zeit über sein Gehirn definiert, denn das ist noch organisch, das kann nicht ausgetauscht werden. So weit scheint also die Technik nicht zu sein, die komplexen Neuronen Bahnen zu ersetzen - allerdings zeigt die Möglichkeit der Löschung/Veränderung/Erschaffung von Gedanken im Gehirn durch ein Programm wie den Puppet Master, dass die Entwicklung einer digitalen Seele nicht mehr weit ist. Wie auch immer, der "Ghost", die Seele, das Gehirn werden oft synonym verwendet...
Aus meiner Sicht tritt durch die komplette Transferierung des Gehirn in einen reinen Cyborg Körper, wie bei Major Kusanagi der Fall, eine Entmenschlichung ein. Das sieht man allein schon an nicht mehr vorhandenen Schamgefühlen ... der Körper ist perfekt, kalt und unveränderbar. Sehr herzerweichend ist Bato, dessen Körper zwar durch viel technischen Schnich-Schnack verbessert ist, aber noch biologisch ist, der bei jeder Gelegenheit der entblößten Kusanagi seinen Mantel umtut, obwohl es aus ihrer Sicht wahrscheinlich unnötig ist. Er scheint eben doch "mehr" Mensch in der moralischen Sittenvorstellung unserer Zeit.
Der Major jedenfalls beginnt über sich nachzudenken. Sie hinterfragt immer mehr ihr Selbt-Bewusstsein in dieser technologischen Welt. Was ist der Mensch noch, wenn bald sogar Gedanken, Gefühle, Erinnerung digitalisiert werden können? Sie hat zwar das Bewusstsein, "wer" sie ist, aber wer kann ihr ihre Individualität versichern, wenn diese bald kopiert werden kann? Vielleicht ist sie ja schon diese Kopie...? Existenzangst, Entmenschlichung durch die Maschine ... irgendwie hört sich das alles nach Expressionismus an
Genau wegen jener Gedanken hat sich Puppet Master sie ausgesucht, um mit ihr zu verschmelzen ... auch er ist auf der Suche nach echten Leben in dieser Welt. Ziemlich ungewöhnlich für ein Programm. Der Puppet Master himself gibt einige interessante Vorschläge und Denkansätze. Seine erste und ziemlich klare Aussage ist, dass Gene, eben jene Bausteine, die den Menschen definieren, eben auch nur selbtslaufende Programme sind ... deswegen hat auch er den Anspruch, als Lebensform akzeptiert zu werden. Doch ist er noch keine vollständige Lebensform: er meint, dazu fehle ihm die Fähigkeit zu sterben und Nachkommen (keine reinen Kopien) zu hinterlassen. Er hilft noch weiter: biologische Zellen sterben (dies ist, wie er findet, ein äußerst unflexibles System im Gegensatz zur digitalen Erscheinung, sie sogut wie unsterblich ist). Als Schutzmechanismus gibt es die Fortpflanzung, in dem neues, variiertes Leben entsteht, und genau dies fehlt in der technologischen Welt. Sinnhafte, kreative, nicht zufällige Variation ... das kann sowohl für die Entstehung neuen Lebens auf Zellebene gelten, aber vielmehr noch für die geistige Gestaltung und Weiterentwicklung des menschlichen Lebens. Wissensdrang um zu verstehen, nicht um die Festplatte zu füllen - Kusanagis Drang mehr wissen zu wollen und über sich intensiv nachzudenken, kürt sie eigentlich schon zum Menschen. Man kann doch dann im Endeffekt auch sagen, dass eine sehr hochentwicklete Technik dem Mensch so ähnlich sein kann, dass er genau diese Fähigkeiten besitzt und nicht nur nachahmt. Wir Mensch-sein vielleicht von der biologischen Daseinsform getrent und ist bald auch digital möglich? Lautet vielleicht so die eigentliche Frage des Films, auf die er keine Antwort gibt ... oder? oder? oder? eine weitere Sichtung wird vielleicht Antworten bringen. Die liegt aber in weiter Ferne... der Film öffnet so viel Türen und schließt keine von ihnen - auf jeden Fall sehr vielfältige Interpretationsmöglichkeiten, in denen man sich schnell verlaufen kann! Was mir jetzt auch passiert ist...

So, ich geh jetzt schlafen, so richtig glücklich bin ich mit meinen Ausführungen auch wieder nicht, aber man kann nicht alles haben

Gute Nacht!

(in: filmBlog) Kommentare (2) / Comment?


Donnerstag, der 02.09.2004, 17:13
Herr der Ringe, Der

Ein sehr amabitionierter Zeichentrickfilm, der sich leider zu viel vorgenommen hatte und daran zum Teil scheiterte.

Der Film gefällt mir trotzdem, da er es schafft trotz ziemlicher Kürzungen eine wirklich werkgetreue Verfilmung der ersten 1 1/2 Bücher von Tolkiens Herr der Ringe Trilogie darzustellen. Der etwas einfache Zeichenstil der Figuren (Klare Linien und einfarbige Flächen) wirkte zuerst sehr fremd (da ungewohnt dank moderner Sehgewohnheiten), aber man hat sich schnell daran gewöhnt. Natürlich leidet eben die Epik der kompletten Geschichte an den technischen Möglichkeiten dieser Zeit (1978) ... trotzdem verneige ich mich vor den zum Teil großartigen Settings, Hintergründen und auch Atmosphären, die mich trotz der gewissen Einfachheit und Trostlosigkeit in den Bildern zu fesseln wussten.
Auch die Charaktere, allen voran Frodo und Sam, sind buchgetreu und durch ihre putzige Hobbit Art, die gerade in der Jackson-Verfilmung fehlte, schön anzusehen. Dass Jackson Frodo als schwächelnden und leidenden Feigling dargestellt hat, konnten ihm ja viele nie verzeihen - und wenn ich mir den Zeichentrick-Frodo so anschaue, verstehe ich es: als tragender Protagonist hat er Mut und Selbsvertrauen und ist Sam trotz der Freundschaft immer intelektuell überlegen (Gut, die zwei auseinader stehenden Zähne in Sams Mund, die ihn wie die Stammkundschaft der deutschen Talkshows wirken lässt, ist dann doch eine unfaire Darstellung dieser geistigen Differenz)!

Für seine Zeit auf jeden Fall bildgewaltig und als erste Buchverfilmung ist Bakshi ein ansehnlicher Spagat zwischen Geschichte und Filmzeit gelungen. Auch schön, dass nicht auf Blut verzichtet wird ... sowas finde ich wichtig, um Animationen im Allgemeinen aus den ewigen Kinder-Klischee zu befreien. Ein weiteres Indiz für die durchaus vorhandenen Qualitäten ist, dass Peter Jackson einige Szenen glatt eins zu eins kopiert hat (böser Junge!) - es ist ja nicht so, dass Tolkiens Buch Einstellungsgrößen und Kameraperspektiven automatisch mitgeliefert hat.

Zu der neuen Technik der überzeichneten und integrierten Realaufnahmen: sind manchmal unheimlich dynamisch, aber passen bei aller Liebe zu realen Bewegungsabläufen nicht in die Gesamtszenarie - das Problem ist, dass die Filmaufnahmen nicht wirklich überzeichnet sind, sondern nur eingetönt - dadurch entstehen diese Schraffierungen auf den Flächen, die nicht zu den restlichen simplen Stil passt ... natürlich kam mit der Gedanke, da die Technik meistens bei den Orks angewandt wurde, das diese Stilgegensätzlichkeit auch die moralische Gegensätzlichkeit (ihr wisst schon Gut gegen Böse) bildlich symbolisieren soll - aber es wirkt einfach zu unpassend! Da man meist sehen kann, dass echtes Filmmaterial eingefügt und dieses so dunkel und überkontrastiert eingefärbt wurde, scheint es mir, als ob Aufnahmen des deutschen expressionistischen Films der 20er in den Trickfilm kopiert wurden... Ich denke, hier war der Zeitmangel (und die Motivation um alles in der Welt ein aufwendiges Spekatakel zu schaffen) schuld!

Trotzdem schön, da an einigen Stellen die bescheidene Einfachheit und gerade anfangs noch urigen Szenarien auch gut tun...

Der Balrog hat mich an die ganzen Monter etc. in South Park erinnert

(in: filmBlog) Kommentare (3) / Comment?


bekay de » start
Seite 
<1. 313233>

Seite 
<1. 313233>


start im Überblick
 September 2017 (0)
 August 2017 (0)
 Juli 2017 (0)

Neuste Kommentare
· Sales coaching Sydney zu Zwei Anmerkungen...
· buy ritalin online zu Zwei Anmerkungen...
· buy adderall pills zu Zwei Anmerkungen...

Neustes Bild
Ich - noch ganz neu.


rssFeed
filmText Archiv
kommentar Archiv


zuLetzt gesehen
Kommentare (106) / Comment?




links Film
· angelaufen.de
· Bright Lights Film Journal
· Directors Notes
· F.LM
· filmforen.de
· filmportal.de
· GreenCine Daily
· Hollywood Elsewhere
· Internet Movie Database
· Jim Emerson's Sanners
· Metacritic Film
· Observations on film art
and Film Art

· Online-Filmdatenbank
· rogerebert.com
· Rotten Tomatoes
· Shaw Brothers


blogRoll
· Affenheimtheater
· another state of mind
· aufsmaulsuppe
· cine:plom
· Der Spiegelfechter
· Dirty Laundry
· Eskalierende Träume
· filmtagebuch
· Fixpunkte
· From Beyond - Filmblog
· Japankino
· NachDenkSeiten
· philosophus
· Sauft Benzin, ihr Himmelhunde!
· Schneeland
· SimulationsRaum