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Donnerstag, der 20.12.2007, 10:23


Requiescat In Pace
Tiffo

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Sonntag, der 25.11.2007, 23:22
Die Gladiatoren sind zurück!

Jippie, die American Gladiators (1989-1996) werden von NBC neu aufgelegt! Aber irgendetwas sagt mir, dass es einfach keinen Spaß mehr machen wird - so ganz ohne kontrastarmes Video, karge Studiokulisse und sich ernstnehmende, doch keinesfalls ernstzunehmende Gladiatoren



(...und ohne die Trash-Ohrenstä--- halt, ich meine natürlich Dresch-Ohrenstäbchen!)

Link(s) Wiki-Eintrag "American Gladiators"
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Freitag, der 02.11.2007, 14:50
Vernetzung

Wie schnell das manchmal geht, dass plötzlich ein Netz entsteht. Und das mitten im Internet. In Zeiten der opportunistischen Linksetzung ist das gar nicht mal so alltäglich. Aber wollen wir den Teufel nicht in die Maschen ritzen - und mitmachen.

Da wurde auf dem nennenswerten cine:plom nach einer positiven Kritik von Rob Zombies Halloween-Remake gefragt, da das Meinungsecho über den Film doch eher karg ausgefallen ist. Ich antwortete mit diesem hörenswerten Podcast auf der lesenswerte Seite F.LM. Stefan, der diese Seite betreibt, ist auch Leiter der anmeldenswerten filmforen.de. Oliver, der bei F.LM ebenfalls mitschreibt, ist Mitschreiber im staunenswerten Blog Sauft Benzin, ihr Himmelhunde!, in dem er sich mit dem Außenseiter ernsthaft dem US-Actioner der 80er widmet - die Beiden nehmen, und das im Dialog, ein gern belächeltes Genre als Kulturphänomen ernst (hier eine Auflistung der Gespräche, die die Chuck-Norris-Facts auf ihre Plätze verweisen). Christian von cine:plom ließ Freude aufgrund meines RSS-Feeds durchscheinen (die gebe ich gerne zurück) und als ich kurz seine letzten Beiträge überflog, bin ich auf einen Artikel des immer wissenswerten Blogs der Filmwissenschaftler David Bordwell und Kristin Thompson gestoßen. Der Rest ist ein langer Text. Andere, bemerkenswerte Texte gibt es bei Karsten zu lesen, der aufschreibt, was man über Filme denken kann. Einen Film irgendwie finden, das können andere - das ist dann jedoch wertlos. Deswegen sollte es aber trotzdem verlinkt werden. Wir sind schließlich im Internet - die Möglichkeit der Vernetzung ist weder durch materielle Archive noch durch sprachliche Strukturen einholbar. Nutzen wir das!

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Sonntag, der 04.02.2007, 18:10
Back to Klassik!

Nach dem gestrigen Kino-Dekabel bot sich mir eine Möglichkeit, gedanklich von diesem riesigen Gülle-Haufen wieder runterzukommen: Ein Besuch in Goethes Wohnhaus in Weimar und der ständigen Ausstellung nebenan - im Kombi-Ticket kostet das für Studenten 6,50 Euro.

Nach zweckentfremdeten Schnitt- und Gewalt-Gewitter und kalter Knochenbrecherei kam mir eine Reise zurück in die Weimarer Klassik gerade gelegen. Ja gut, sie war eine normative Ästheik gewesen, aber wenigtens stand in dieser der Mensch in seiner Erhabenheit und Vollendung im Zentrum. Die Form war mehr als Oberfläche, sublimierte sie doch immer das zutiefst Menschliche und Schöne. Die Romantik schlich sie schon von hinten an, die Epoche der Klassik dauerte nur kurz. Das war vielleicht auch gut so. Jedenfalls wusste ich den ausgedehnten Gang durch diese andere Zeit gerade in Kontrast zur gestrigen Filmerfahrung besonders zu schätzen und zu genießen, gleichsam aufzusaugen...

Zur Konzeption gibt es einiges zu sagen: Im Goethehaus wurde vollkommen auf Beschriftungen und Texte verzichtet. Entweder mit einer kleinen Broschüre ausgestattet, die die ca. 20 Räume kursorisch vorstellt, oder einer Audio-Führung konnte man das Haus in einer weitestgehend vorgegebenen Reihenfolge durchstreifen. Ich habe mich für Ersteres entschieden - bemerkenswert dabei war, wie man sich frei durch die Einrichtung bewegen konnte, die zwar eher weniger mit wärmlicher Wohnlichkeit glänzte, aber trotzdem auch nicht den Eindruck eines allzu distanzierten Museumsmuff vermittelte. Mit einem kleinen Vorwissen ausgestattet, gab es doch einiges zu entdecken, am Mobiliar, den Gemälden, Büsten, der Bibliothek, ja, der Aufteilung der Räume allgemein. Gerade das Vorstelligmachen der Architektur ist bei einer solchen kulturellen wie gesellschaftlichen Instanz wie Goethe ein entscheidener Faktor. Das 18. Jahrhundert (+) war ein Jahrhundert der Zirkel, Gruppen & des Freundschaftskultes. Nun konnte man auch erahnen, wie & wo sich solche fast zum Ritus überhöhten Treffen abgespielt hatten. Allein, beim Erahnen blieb es. Auch die montone Sprecherstimme der Audioführung könnte (& sollte) den epitaphen Charakter, der sich vor Goethes Sterbebett noch einmal überschlägt, nicht nehmen. Alles war groß und edel, blieb undurchdringlich auch...

Anders die erstklassige ständige Ausstellung, die Büsten, Statuen, Bücher, Gemälde u.a. aus dieser Zeit - ganz klassisch - hinter Glas & luftdicht verschließt. Auf milchiger Folie, der Lesbarkeit leider etwas abträglich, wurden Herkunft der Artefakte so genau wie möglich nachgezeichnet und kulturelle Hintergründe in mittelgroßen Texten aufgezeigt. Vorbildlich war, dass man Beteiligte selbst zu Wort kommen ließ und aus den umfangreichen Briefwechseln und Tagebüchern dieser Zeit stets prägnante Zitate brachte. Es ergab sich langsam ein Panorama, das politische, geschichtliche, künstlerische, ästhetische, programmatische & philosophische Faktoren der Weimarer Klassik verknüpfte. Das Zeitbild wurde im Rahmen der Restriktionen einer jeglichen Ausstellung umfangreich und interessant aufbereitet, auch in Vorgängerschaft (z.B. Klopstock) und Nachhut (Romantik). Das reiche Material verteilt sich recht fragmentarisch in den weiten und offenen Räumen, ähnlich des Wirkens unterschiedlichster Kräfte und Personen in dieser Epoche. Dabei ist ein kleines Vorwissen ebenfalls eine Hilfe. Mir jedenfalls wurden wieder einige Augen geöffnet und Zusammenhänge klar - und in erster Linie eine Epoche bildhaft... und das ist schon eine Leistung, wenn man einmal bedenkt, das der ästhetische Idealismus in seinen Erhabenheitsanspruch schlechthin schwer präsentierbar ist.

Link(s) Klassik Stiftung Weimar
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Sonntag, der 04.02.2007, 02:42


Im Kino gewesen (Saw III), gekotzt.

Nicht nur in der Landwirtschaft wird Gülle produziert...

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Donnerstag, der 28.12.2006, 13:25
Der Blick

Als wie ich gerade beim Übertragen meiner alten Filmtagebucheinträge in den Blog jene auch lese, werde ich doch ganz starr vor Scham. Was habe ich da manchmal zusammengeschustert? so geht die Frage in meinem Kopf um. Geradezu hilflos meine Beschreibungen und unbeholfen meine Wertungen. Einiges kann ich gar nicht mehr hier reinstellen, so wurmt es mich. Mein Blick hat sich geändert, das ist meine Schlussfolgerung. Der Blick? Was ist das... Habe ich eine andere Meinung zu den Filmen gewonnen? Kaum - vieles, was ich früher gut und schlecht fand, empfinde ich heute noch ähnlich. Mein Verständnis von Film an sich hat sich geändert. Präzisere Begriffe des filmischen Vorganges haben sich herausgebildet - sowas hat klar mittel- und unmittelbar mit meinem Studium zu tun. In erster Linie jedoch geht es um ein bewussteres Schauen, oder eben: (Er)Blicken. Das kann jeder. Die Gedanken danach zu sammeln & zu systematisieren - sowas muss ja nicht in Textform passieren, kann ja auch im "Medium des Denkens" selbst geschehen - hat mir viel geholfen. In der heutigen Welt, in dem wir auf viele Weisen von einem Flimmern der Bilder umgeben sind, halte ich ein hintergründigeres Film- und im weiteren Sinn Medienverständnis für unerlässlich. Der Blick sollte wie ein Messer die Leinwand durchstoßen (können) und sich nicht allein von ihr umgarnen lassen. Nichts anderes versuche ich in meinem Filmblog zu erproben - und mehr als eine Probe kann es dann ja auch nicht sein. Schließlich flimmert es um uns herum unerlässlich.

Hier in der Flimmerwelt werde ich versuchen regelmäßig ein paar "Zeilen" herauszulösen - TV-Tipps zu posten, Trailer vorzustellen oder von einem Kinoerlebnis zu erzählen. Das Feld ist weit...

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